Berufsfelder
Lydia Weiß

Ich habe nach meinem Bachelor-Abschluss im Vollzeit-Studiengang Wirtschaftsrecht an der FH Mainz nach einem praxisorientierten Master-Studium gesucht. Da die Vorlesungen im Master PPP immer freitags und samstags stattfinden, kann ich Berufserfahrungen neben dem Studium sammeln und theoretische Kenntnisse aus den Vorlesungen direkt in der Praxis anwenden.
Durch seine juristische und gleichzeitig technische Ausrichtung bildet der Master PPP eine sichere Basis für die Projektarbeit, besonders im Rahmen öffentlich privater Partnerschaften. Außerdem bietet er die Möglichkeit sowohl bei der öffentlichen Hand als auch bei privaten Unternehmen beruflich Fuß zu fassen.
Durch die kleine Semestergruppe gibt es keine Vorlesungen im klassischen Sinne, vielmehr entsteht ein Dialog zwischen den Dozenten und den Studierenden, der es ermöglicht, Lehrinhalte nicht nur theoretisch, sondern auch anhand praktischer Übungen durch Erfahrungsaustausch und Fallbeispiele anzugehen.
Lydia Weiß
Wirtschaftsjuristin LL.B.
Praktikantin in der Abteilung PPP der HSG Zander GmbH in Neu-Isenburg
Dorothea Kaleschke-Weingarten

Als Leiterin des rheinland-pfälzischen PPP-Kompetenzzentrums konnte ich bisher praktische Erfahrungen bei der Durchführung von PPP-Projekten sammeln. Beim Masterstudium habe ich Problemstellungen aus der Praxis theoretisch aufgearbeitet und die Erkenntnisse daraus erneut in der Praxis erproben können.
Als Architektin sind mir Bauabläufe vertraut. Im Studium beschäftigte ich mich intensiv mit weiteren Einzelthemen, die für PPP entscheidend sind, wie Vertrags- und Vergaberecht, Betriebswirtschaftslehre und Finanzierung, Facility Management und Energiemanagement. Jetzt kann ich Projekte wirtschaftlich viel besser beurteilen. Ich weiß in welcher Wechselbeziehung die Einzelthemen zueinander stehen und welche Faktoren die finanziell größte Auswirkung haben.
Durch den Erfahrungsaustausch mit meinen Kommilitonen, die Juristen und Betriebswirte sind, kann ich nachvollziehen, wie diese Berufsgruppen denken, agieren und Situationen ihrerseits einschätzen. Eine Erfahrung, die ich ohne das berufsbegleitende Studium nicht hätte machen können.
Dipl.-Ing. Architektin Dorothea Kaleschke-Weingarten
Leitung PPP-Kompetenzzentrum Rheinland-Pfalz bei der
Projektentwicklungsgesellschaft des Landes Rheinland-Pfalz mbH (PER)
Christian Herkströter

Die sehr guten Erfahrungen, die ich während dem dualen Bachelorstudium an der DHBW Mannheim machen durfte, haben mich dazu veranlasst, unmittelbar im Anschluss ein Master-Studium zu belegen, und zwar erneut in Form eines berufsbegleitenden Studiums. Bei der Wahl des Studiengangs habe ich mich bewusst auf Studiengänge im Bereich Public Management konzentriert, da ich den öffentlichen Sektor, mit seinen vielfältigen Ausprägungen, bereits während dem Bachelorstudium kennengelernt hatte.
Der berufsbegleitende Masterstudiengang PPP an der FH Mainz hat mich bei meiner Entscheidung überzeugt. Aufgrund der Vorlesungszeiten (freitags und samstags) ist es mir möglich, unter der Woche den Transfer von wissenschaftlichen Ansätzen in die Praxis zu gewährleisten und umgekehrt, am Wochenende über Themen zu diskutieren, mit denen ich mich beruflich beschäftige. Dabei erstrecken sich die Themen von betreisbwirtschaftlichen Aspekten, wie Finanzierung von PPP – Projekten, über Rechtswissenschaften (u.a. Verwaltungsrecht und Vertrags-Controlling), sowie technische Grundlagen, wie Facility Management, bis hin zur Projektentwicklung. Dieser Mix ermöglicht es mir, meine berufliche Karriere auf beiden Seiten, öffentliche Hand und privater Partner, fortzuführen.
Die Vorlesungen finden überwiegend als Diskussion statt, sodass sie viel mehr einem Workshop gleichen. Neben den Dozenten, die allesamt aus der Praxis stammen, bringen auch die Studierenden ihre persönlichen Erfahrungen in den jeweiligen Themen mit ein, sodass ein hohes Maß an Know – How – Transfer stattfindet.
Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Public Private Partnership“ eignet sich nicht nur für „PPP – Erfahrene“, sondern im Besonderen auch für „PPP – Neulinge“, die einen praxisnahen und dennoch fundierten Überblick über die zahlreichen Facetten eines PPP – Projektes erlangen möchten.
Christian Herkströter
Bachelor of Science, Wirtschaftsinformatik (Duales Studium)
IBM Deutschland GmbH
Sales Support Public Sector / PPP – Competence Center
Jelena Simic

Ich habe mich bei der Wahl eines geeigneten Masterstudiengangs auf rechtliche Kernkompetenzen konzentriert; gerade bei juristisch anspruchsvollen PPP-Projekten sind rechtlich versierte Spezialisten auf den Gebieten beispielsweise der Vertragsgestaltung, des Vergaberechts, des Steuerrechts und des Gesellschaftsrechts gefragt. Dieser Studiengang stellt eine optimale Ergänzung meines Wirtschaftsrechtsstudiums dar, besonders dem öffentlichen Recht wird mehr Bedeutung gewidmet.
Ein weiteres Kriterium für diesen Master war sicherlich die Aussicht neben dem Studium praktische Erfahrungen sammeln zu können und somit relativ flexibel in der Arbeitszeitgestaltung zu sein, da es sich um einen Teilzeit-Studiengang handelt. Die Vorlesungen finden freitags und samstags statt.
Im Masterstudiengang PPP werden allumfassend Kenntnisse theoretischer als auch praktischer Natur auf dem Gebiet der öffentlich privaten Partnerschaften vermittelt. Der Inhalt der Vorlesungen ist interdisziplinär und deckt betriebswirtschaftliche, juristische und auch technische Aspekte ab.
Das Studium zeichnet sich insbesondere durch einen hohen aktuellen Praxisbezug aus, dieser wird durch praxisnahe Vorlesungen, Dozenten aus der unmittelbaren PPP-Praxis und Exkursionen gewährleistet. Die Devise lautet „aus der Praxis für die Praxis“.
Kleine Studiengruppen fördern den Dialog mit den Dozenten und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Besonders hervorzuheben ist die optimale und kompetente Betreuung und Unterstützung seitens der Studiengangleitung und aller beteiligten Akteure gleich dem Leitmotiv öffentlich privater Partnerschaften „gemeinsam besser“.
Jelena Simic
Wirtschaftsjuristin LL.B.
derzeit Werkstudentin bei HOCHTIEF PPP Schulpartner GmbH & Co. KG


