Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik (ZIK)
Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften, im Bereich der Gestaltung oder den Wirtschaftswissenschaften sind eng verbunden mit der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten in der Anwendung der Informationstechnik (IT) im jeweiligen Arbeitsfeld.
Hierzu haben sich in der Fachhochschule Mainz zwei Betreuungsschwerpunkte herausgebildet, die sich um die Belange der Lehre und der Studierenden kümmern:
Für Planung, Funktion und Betrieb einer geeigneten informationstechnischen Infrastruktur ist das Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik (ZIK), eine Betriebseinheit der Fachhochschule, zuständig.
Hierunter fällt zum einen die Vorhaltung und Betreuung geeigneter Schulungsräume mit vernetzten Arbeitsplatzsystemen (IT-Pools), den erforderlichen Peripheriegeräten (Drucker, Scanner, Plotter u. dgl.) und entsprechender Betriebssystem- und Anwendungssoftware. Zum anderen umfasst dies die Vernetzung der an der Fachhochschule betriebenen Rechner in lokalen Netzen (LAN) und die Anbindung der LAN an den Standorten der FH via Landesbildungsnetz an externe, öffentliche Netze, wie das Wissenschaftsnetz und das Internet. Das ZIK plant, implementiert, betreibt, aktualisiert und betreut die lokalen Kommunikationsnetze und netzbasierten Dienste: Electronic Mail, WWW, FTP, Foren und Chatrooms, Bereitstellung von hochverfügbarem Speicherplatz, zentrale Datensicherung u.a. und sorgt für die Sicherheit von Systemen und Netzen (u.a. durch den Betrieb von Firewalls und Access-Listen, durch die Bereithaltung von aktuellen Viren- und SPAM-Filtersystemen). Damit diese allgemeine IT-Infrastruktur den fachlichen Bedürfnissen der Hochschule möglichst gerecht wird, stimmen sich die Lehrenden der unterschiedlichen Fachbereiche, die Studierenden und die Mitarbeiter des ZIK mehrmals jährlich in einem gemeinsamen Steuerungsgremium, dem Senatsausschuss für Informations- und Kommunikationstechnik (IK-Ausschuss), ab.
Die Schulung konkreter Anwendungssoftware in den einzelnen Fachdisziplinen hingegen übernehmen die Fachbereiche (FB), oder genauer, die jeweiligen Lehrenden in den Fachbereichen. Bedingt durch die unterschiedlichen Ausbildungsinhalte in den ingenieurwissenschaftlichen, gestalterischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Fachhochschule wird eine den jeweiligen Anforderungen angepasste unterschiedliche Hard- und Software-Ausstattung vorgehalten, um die einzelnen Fachrichtungen mit ihren jeweiligen Ausbildungsschwerpunkten bestmöglich informationstechnisch unterstützen zu können. Die Ausbildung in den unterschiedlichen Fachdisziplinen der FH Mainz wird zum einen durch fachspezifische IT-Schulungsräume mit speziellen Rechnersystemen und Peripheriegeräten unterstützt, die insbesondere für die CAD-, Geoinformatik- und Multimedia-Ausbildung der Fachbereiche Technik und Gestaltung eingerichtet wurden und den Studiengängen direkt zugeordnet sind, zum anderen durch IT-Pools, die vom ZIK für alle Fachbereiche bereitgestellt und betreut werden (s. Übersicht am Ende des Artikels).
So erfolgt in den Ingenieurwissenschaften in fünf Arbeitsräumen mit ca. 100 studentischen Arbeitsplätzen die Ausbildung im computergestützten Design, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung für Architekten und Innenarchitekten, Berechnungs- und CAD-Programme für Bauingenieure und GIS-Anwendungsprogramme, (Satelliten-) Bildverarbeitung und Geodatenbanken in Geoinformatik und Vermessung. Für Ein- und Ausgabe sind Scanner, Drucker sowie Großformat-Plotter verfügbar.
In Gestaltung und Mediendesign werden in fünf Pools mit insgesamt über 50 Arbeitsplätzen an zwei Standorten vor allem Programme zu Web-Design, Informations-Design, interaktiver Gestaltung, Bildbearbeitung, Layout, Font-Erstellung und Videoschnitt in der Lehre genutzt.
Die IT-Anwendungssysteme in den Wirtschaftswissenschaften bereiten in drei Schulungsräumen mit 75 Arbeitsplätzen auf die klassischen Arbeitsabläufe im Office-Umfeld (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Präsentationstechniken, etc.) und neue elektronische Geschäftsabwicklungen oder betriebswirtschaftliche Spezialprobleme vor (z. B. in der Organisation, im Controlling oder in der Statistik).
Darüber hinaus werden zertifizierte ECDL (Europen Computer Driving Licence)-Kurse, Sprachlernsysteme und rechnergestützte Unternehmensplanspiele angeboten.
In den IT-Schulungsräumen sind Videoprojektoren installiert, mit denen der Bildschirminhalt des Dozentenarbeitsplatzsystems auf eine Leinwand projiziert bzw. Videopräsentationen vorgeführt werden können. Die meisten Computer-Pools sind mit einem sog. Pädagogischen Netz ausgestattet, die dem Lehrenden auf Tastendruck u.a. direkten Zugriff auf jeden Teilnehmer-Bildschirm, die Übertragung von Bildschirminhalten zwischen den angeschlossenen Arbeitsplatzsystemen und deren Projektion auf Leinwand ermöglichen.
Darüber hinaus sind in den Gebäuden der Fachhochschule Wireless-LAN (WLAN) - Accesspoints installiert, über die ein funkbasierter, ortsunabhängiger Zugriff auf die Netze der Hochschule und das Internet möglich ist (mobile IT-Infrastruktur). Studierende, Lehrende und Mitarbeiter der Fachhochschule haben so über Notebooks mit WLAN-Einrichtung in nahezu allen Räumlichkeiten wie auch in den Außenbereichen der FH-Standorte Netzzugang.

