Bergerhausen, Johannes

decodeunicode
decodeunicode ist eine unabhängige Online-Plattform für digitale Schriftkultur, die an der Fachhochschule Mainz unter der Leitung von Professor Johannes Bergerhausen zusammen mit der Diplom-Designerin Siri Poarangan konzipiert und entwickelt wurde. Zielsetzung des vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projektes ist es, die Basis für eine typografische Grundlagenforschung zu schaffen und dem Computer-Nutzer einen inhaltlichen Zugang zu den Zeichen dieser Welt zu ermöglichen.
www.decodeunicode.org präsentiert und systematisiert Abbildungen und Informationen zu mehr als 50.000 Zeichen. Seit dem Launch wurden mehr als 3.400 Beiträge zu mehr als 1.400 Zeichen gesammelt. Durchschnittlich mehr als 40.000 Besucher pro Monat kommen aus 125 Ländern der Erde (Daten von September 2006). decodeunicode wurde mit vier internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter der Red Dot Best of the Best 2005 und eine Nominierung zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2007.
///
decodeunicode is an independent online-platform for digital type culture, developed by Professor Johannes Bergerhausen and Siri Poarangan at the Department of Design at the University of Applied Sciences in Mainz. The project is supported by the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) and has the objectives of creating a basis for fundamental typographic research and facilitating a textual approach to the characters of the world for all computer users.
www.decodeunicode.org presents images and informations about more than 50,000 characters. Since the launch the website collected more than 3,400 contributions to more than 1,400 characters. There is an average of more than 40,000 unique visitors per month from 125 countries (data september 2006). The project received four international design awards like the Red Dot best of the Best 2005 or a nomination for the design prize of the federal republic of germany 2007.
Neues Corporate Design für die gtz
Die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, gtz, hat den Entwurf und die komplette Ausarbeitung ihres neuen Erscheinungsbildes dem Institut Designlabor Gutenberg anvertraut. In einem 2004 durchgeführten Wettbewerb an zwei Fachhochschulen konnte sich der Entwurf von Susanne Fritz, Stefan Golz, Christina Schirm und Karen Thümler unter der Leitung von Prof. Johannes Bergerhausen durchsetzen. Wenige Tage nach dem Diplom im Frühjahr 2005 begannen die vier Designer mit der Ausarbeitung von Gestaltungsrichtlinien für Dutzende Medien. Ein umfangreiches Design-Manual kam im Herbst 2005 als Folgeauftrag noch dazu.
Die gtz ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und hat mehr als 10.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern. Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ. Das Erscheinungsbild wurde zum 1. Januar 2006 weltweit eingeführt.
decode --> San Francisco --> Dubai
Prof. Johannes Bergerhausen wurde eingeladen, das in den letzten beiden Jahren entwickelte Forschungsprojekt decodeunicode auf zwei internationalen Konferenzen vorzustellen. Im März 2006 spricht er auf Einladung der Linguistin Deborah Anderson, UC Berkeley, auf der International Unicode Conference, IUC29 in San Francisco, USA (www.unicodeconference.org) und im April 2006 auf der Kitabat Typography Conference der American University of Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (http://www.kitabat.org/).
Vita Johannes Bergerhausen
Prof. Johannes Bergerhausen, Jahrgang 1965, studierte Kommunikations-Design an der Fachhochschule Düsseldorf. 1993 bis 2000 arbeitete er in Paris, zunächst bei den Grapus-Gründern Gérard Paris-Clavel und Pierre Bernard, dann selbständig. 1998 Stipendiat des Französischen Centre National des Arts Plastiques mit einer typografischen Forschungsarbeit über den ASCII-Code. Gastvorträge in Amiens, Beirut, Berlin, Dubai, Frankfurt, London, Offenbach, Paris, Prag, Rotterdam, Warschau, Weimar. Seit 2000 zurück in Deutschland, Büro in Köln. 2000 bis 2002 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf. Seit 2002 Professor für Typografie am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Mainz. Seit 2004 arbeitet er am Forschungsprojekt www.decodeunicode.org über die Unicode-Zeichen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
///
Prof. Johannes Bergerhausen, born 1965 in Bonn, Germany, studied Visual Communication at the University of Applied Sciences in Düsseldorf. From 1993 to 2000, he lived and worked in Paris. First he collaborated with the Founders of Grapus, Gérard Paris-Clavel and Pierre Bernard, then he founded his own office. In 1998 he was awarded a grant from the French Centre National des Arts Plastiques for a typographic research project on the ASCII-Code. He returned to Germany in 2000 and, since 2002, is Professor of Typography at the University of Applied Sciences in Mainz. Lectures in Amiens, Beirut, Berlin, Dubai, Frankfurt, London, Offenbach, Paris, Prague, Rotterdam, San Francisco, Weimar. Since 2004, he is working on the decodeunicode.org project, which went online in April 2005. The project is supported by the Germany Federal Ministry of Education and Research.

