Auszeichnungen 2013
13. goEast Festival in Wiesbaden
Die Mediendesign-Studierenden waren mit drei Kurzfilmen im Wettbewerb vertreten und haben zwei zweite Plätze und einen dritten Platz gewonnen.
Der Animationsfilm "Red Factory" des israelischen Ausstauschstudenten Arkady Kravchuk der für ein Semester im Studiengang Mediendesign studierte, hat im "Hochschulwettbewerb 1 - Animations-und Experimentalfilm" den Zweiten Platz belegt.
Inspiriert von einem Stück der Industrial-Band "Coil", werfen industrielle Abläufe und Produktionsprozesse einen ironischen Blick auf den Sinn oder die Sinnlosigkeit des Seins bei "Red Factory".
Credits:
Regie:
Arkady Kravchuk
Deutschland 2013,
4 min, DCP, colour
Der Dokumentarfilm "Schwarze Schafe" von Tamar Inasaidze und Maria Kirch ist in der Kategorie "Hochschulwettbewerb 2 - Dokumentarfilm" mit dem Dritten Preis ausgezeichnet worden.
In größeren Städten, wie z.B. in Mainz (ca. 200 000 Einwohner), finden sich Menschen ohne Obdach, die ihr Leben hauptsächlich auf der Straße verbringen. Wie es dazu gekommen ist und wie sie ihren „Alltag“ verbringen sind wir nachgegangen.
Credits:
Regie:Tamar Inasaridze und Maria Kirch
Deutschland 2013, Blue-ray,
6 Min OmeU, Dokumentarfilm
Der Kurzfilm "Philanthrop" von Konstantin Ernste hat in der Kategorie "Hochschulwettbewerb 3 - Kurzfilm" den zweiten Platz gewonnen.
Was tut man gegen Einsamkeit? Man ist für die da, die noch einsamer sind. Philanthrop erzählt die Geschichte eines Einzelgängers, der sich um diejenigen kümmert, die von der Gesellschaft vergessen worden sind
Credits:
Regie: Konstantin Ernste
Deutschland 2013, Blue-ray,
6 Min, kein Dialog, Kurzspielfilm
Auszeichnungen 2012
Mainzer Mediendesign-Absolvent und Producer Christoph Zollinger ist Teil des preisgekrönten Teams von PIXOMONDO
Mit gleich fünf Technik-Oscars ist der in 3D gedrehte Film „Hugo Cabret“ von Martin Scorsese in diesem Jahr bedacht worden. Die Geschichte, eine Mischung aus Kinderfilm und Kino-Hommage, ist eine Verbeugung vor den Anfängen des Effekt-Kinos und seinem Meister Georges Méliès, der mit der „Reise zum Mond“ (1902) den ersten Science-Fiction-Film überhaupt gedreht hatte.
Die aufwendige technische Realisierung des Films wurde maßgeblich übernommen von PIXOMONDO, einer weltweit tätigen Firma für Visual Effects mit Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Los Angeles, London, Shanghai und Peking.
In der Pekinger Dependance arbeitet zur Zeit auch Christoph Zollinger, Mediendesign-Student an der FH Mainz, der zum preisgekrönten Team von PIXOMONDO gehört und eine aktuelle Stellungnahme nach Mainz geschickt hat:
„Man bekommt nicht oft die Chance, an einem solch großen Projekt mitzuarbeiten. Vor allem möchte ich mich dafür bedanken, dass es mir die FH-Mainz (hier besonders meine betreuende Professorin Anja Stöffler) ermöglicht hat, mich während meiner Diplomphase auf dieses Projekt zu konzentrieren und es mit in meine Abschlussarbeit einfliessen zu lassen.
Außerdem möchte ich unserem mittlerweile verabschiedeten Professor Harald Pulch meinen Dank aussprechen, der mich erst auf die Idee gebracht hat, in Richtung Producing zu gehen. Ohne diesen Richtungswechsel mitten im Studium würde ich jetzt nicht hier sitzen und diesen Text schreiben. Ich gehe nun schon in das vierte Jahr bei PIXOMONDO und mein Weg führte mich dabei von Frankfurt nach Peking, mit einigen Umwegen über Berlin, München und Shanghai.
Meine Aufgaben als Visual Effects Producer im Allgemeinen sind das Erstellen und Überwachen von Budgets und Zeitplänen, das Organisieren der Artists und Departments für unterschiedlichste Projekte, Kommunikation mit den Kunden und allen anderen PIXOMONDO Standorten über die Zeitzonen hinweg.
Bei „Hugo“ als bislang umfangreichstem Projekt waren die Herausforderungen besonders groß. Insgesamt waren mehr als 450 Menschen in zehn Standorten fast ein Jahr damit beschäftigt, Paris in den 1930ern wiederzubeleben – mit Erfolg.
Dabei wurde auf die einzelnen Kompetenzen der Standorte Rücksicht genommen. Zum Beispiel steuerte Berlin die meisten der Effekte wie Dampf oder Schnee bei, in Shanghai und London kümmerte man sich um die 3D-Modelle des Bahnhofs und von Paris, und in Frankfurt, Stuttgart und Los Angeles war vornehmlich Animation und Compositing angesagt.
In Peking begannen wir mit der Arbeit schon Ende 2010, als das erste Material vom Dreh in London bei uns eintraf. Die Matchmove Pipeline wurde auf die Anforderungen des stereoskopischen Films umgestellt und die Colourmatch Pipeline kam als neues Element in die Produktion dazu.
Ich besuchte Recruiting-Veranstaltungen und gab Präsentationen an den großen Animations Colleges in Peking, da wir, angesichts der bevorstehenden Aufgaben, unseren Talentpool stark erweitern mussten. Die Aufgabenverteilung, die der leitende Standort in Los Angeles in Abstimmung mit uns vorgenommen hatte, sah nämlich vor, dass der Großteil des Platepreps und Matchmoves in Peking stattfinden sollte, zusätzlich zu den normalen Compositing Tasks.
Insgesamt wurden mehr als 500 Shots in Peking für die anderen PIXOMONDO-Standorte zur Weiterverwendung bearbeitet, knapp 300 Shots wurden gematchmoved, um sie mit digitalen Sets zu erweitern. Außerdem wurden zahlreiche finale Compositings erstellt, unter anderem die der Zaubervorstellung von Papa George in einem Theater, bei denen die Zuschauerränge gefüllt, die Zauberutensilien mittels CG erweitert oder Bildelemente „übermalt" werden mussten – und all das stereoskopisch. Die Tatsache, dass die Einstellungen so lang sind und der Kinogänger so viel Zeit hat, die Szenerie auf sich wirken zu lassen, machte diese Shots mit zu den anspruchsvollsten, aber auch schönsten.
Es war eine unheimliche Erfahrung mitzuerleben, wie eine Firma über Zeitzonen hinweg zusammenwächst, um zusammen ein perfektes visuelles Erlebnis zu zaubern. Das hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass es eine gute Entscheidung war, in Richtung Producing zu gehen. Vor allem als vorheriger 3D Artist, zusammen mit dem Mediendesign-Studium, habe ich eine breite Basis an Wissen erworben, von dem ich tag-täglich zehren kann.“
Herzlichen Glückwunsch, Christoph Zollinger!
Go east Festival Wiesbaden
Filme von Studierenden gewinnen in den Wettbewerben der Hochschulfilme!
2. Preis in der Sektion Animations- und Experimentalfilm:
Kleinstadtleben
Deutschland 2012, 4 Min, DigiBeta, Colour, 3D Film
Der Film porträtiert die Stadt Mainz als Miniatur im Zeitraum eines Tages von 0:00 bis 24:00 Uhr.
Regie:
Johannes Furrer
und Timo Dicke
Team: Kseniya Flitschew, Felix Schuch, Daniela Ulm
3. Preis in der Sektion Kurzspielfilm:
ANIEN
Deutschland 2011, 15 min, DigiBeta, b/w
Anien, ein Engel auf Erden, soll Selbstmörder von ihrem Vorhaben abbringen. Doch schon bald kann sie ihren Job nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren. Sie stellt ihre eigene Situation in Frage und sucht nach einem Ausweg.
Regie:
Boris Blumenthal
Auszeichnungen 2011
Drei Filme des Studiengangs Mediendesign / Zeitbasierte Medien sind auf vier Festivals ausgezeichnet worden!
In Berlin erhielt der Animationsfilm DROPLETS von Simon Fiedler den begehrten - Animago-Award – In der Kategorie „Sonderpreis der Jury“. Der Animago-Award ist einer der wichtigsten Preise im 3D Bereich in Europa. Außerdem erhielt DROPLETS beim - kurz & schön – Festival in Köln den „Motion Art“ Preis.
Droplets entstand als Diplomarbeit von Simon Fiedler.
DROPLETS
2011, 2:45 Min.
Konzept, Animation, Visual Effects, Produktion: Simon Fiedler
Musik: Ben Krahl, Daniel Mauthe
SHOPPING TOUR
Auf dem Kinofest in Lünen, dem 22. Festival für deutsche Filme, wurde der Film SHOPPING TOUR, von den Masterstudenten Alexander Meier, Vera Zimmermann und Christian Emmerke mit dem Publikumspreis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet. Das Kinofest Lünen ist ein Publikumsfestival mit 9000 Zuschauern und gleichzeitig ein geschätzter intimer Treffpunkt der Branche.
SHOPPING TOUR, 2011
Buch und Regie: Alexander Meier, Vera Zimmermann
Kamera: Christian Emmerke
Laufzeit: 15 Min.
Produktion: Meier / RaumTV / FH Mainz
Hauptrollen:
Maja Beckmann und Jan Sosniok
Die wunderbaren Schauspieler Maja Beckmann - bekannt aus „Stromberg“ - und Jan Sosniok - bekannt aus „Berlin Berlin“ und „Danni Lowinski“ - sind zu einem gnadenlosen Kampf im Supermarkt gezwungen, um den Ort des Überflusses verlassen zu können. Doch die Produkte dieses Paradieses machen sich selbständig, geben ihre besonders schädlichen Geheimnisse preis. Aus diesem Labyrinth kann nur ein Produkt herausführen: der pure Mensch.
HURDY GURDY
Auf den Flensburger Kurzfilmtagen 2011 bekam der Film HURDY GURDY von Daniel Seideneder und Daniel Pfeiffer, beide Masterstudenten Zeitbasierte Medien der FH Mainz den tricky, Hauptpreis in der Kategorie Animationsfilm.
Im gemeinsamen Produktionsworkshop der Baltic Media School Tallinn und der FH Mainz in Tallinn entstand der Film HURDY GURDY die Professoren Hartmut Jahn und Jüri Sillart bekräftigten bei der Gelegenheit die neue Partnerschaft der beiden Hochschulen.
HURDY GURDY, 2010
Regie: Daniel Seideneder und Daniel Pfeiffer
Eine Welt, gefangen –wie in einer Drehorgel, die immer wieder von neuem ihr Lied zu spielen beginnt.
Keine Artikel in dieser Ansicht.
