translations 02 | Fernweh. Positionen zur Identität im Design

2. Internationales Designsymposium mit Vorträgen, Workshops, Ausstellungen zur visuellen Kommunikation und Typografie.

4. und 5. Mai 2007, Fachhochschule Mainz, Holzstrasse 36, 55116 Mainz, www.translations-symposium.de

Unter dem Titel »Fernweh. Positionen zur Identität im Design« richtet translations 02 ein internationales Symposium aus, das sich mit gestalterischen Strategien von Identität und Differenz befasst.
Mit Vorträgen, Diskussionen, Filmen, der „Kistenöffnung“ und Preview des 53. TDC New York und einer rauschenden Party am Rhein feiert die Fachhochschule Mainz den erfolgreichen Start des neuen Bachelor-Studiengangs Kommunikationsdesign.

Der Studiengang Kommunikationsdesign befindet sich mit Einführung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge in einer Phase des Wandels, der Neuausrichtung und Internationalisierung. Wir erhoffen uns mit dem Diskurs über die Themengebiete neue Impulse für die Lehre und Praxis des Designs weit über Mainz hinaus. Referenten und Gäste u.a. aus den Niederlanden, Frankreich, Schweiz, Tschechien, Groß-Britannien, Deutschland und Österreich werden erwartet und Gäste wie Ruedi Baur, Erik Spiekermann, Florian Pfeffer, Vierfünf und Johannes Bergerhausen haben bereits zugesagt.

Drei Themenkomplexe sind für uns von besonderem Interesse:

Transfer zwischen Kulturen.

Kann es in einer globalisierten Welt überhaupt gelingen, eigenständige Identitäten auszubilden? Oder stellt die Sehnsucht nach Individualität, wie sie unsere westliche Kultur als Gesamtheit immer stärker prägt, nicht eigentlich ein Paradoxon dar – schlägt hier der Drang zur Individualisierung nicht letztlich doch in Uniformierung um? / Was bildet den Sand im Getriebe einer idealisiert gedachten globalen Kultur?

Transkript – von Sprache zu Schrift.

Können Begriffe wachsen? Wie verändern sich Bedeutungen im Laufe der Zeit? Und was passiert heute, wenn Begriffe künstlich generiert werden, um soziokulturelle Schlüsseltrends zu fassen? / Gestaltet dann das „Naming“ der Trendforschung unsere Vorstellungen von Gegenwart und Zukunft?

Transport von Erinnerung.


Wie gestalten Bilder unsere eigene Erinnerung? Und konstruieren die Massenmedien tatsächlich unser Wissen um die Welt? / Sind wir heute schon dabei das „Echte“ und Authentische zu verlieren und müssen wir uns deshalb auf die künstliche Gestaltung von Ersatzerlebnissen konzentrieren? / Was ist Heimat – ein künstlich Kreiertes oder zutiefst Gefühltes?

Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache gehalten. Das aktuelle Programm mit den Abendveranstaltungen entnehmen Sie bitte in Kürze unserer Website.
Der Eintritt ist frei! Aufgrund der begrenzten Platzkapazität empfehlen wir jedoch eine vorherige Anmeldung unter www.translations-symposium.de

Oder Suche mit Google