Studienaufbau
Der Bachelor-Studiengang »Kommunikationsdesign« umfasst sieben Semester, inklusive eines Praxis-oder Auslandssemesters. Damit ist neben der konzeptionellen Ausrichtung der Lehre auch ein grosser Praxisbezug gewährleistet. Das Studium qualifiziert für die Bereiche Grafik-Design, Art Direction, Illustration, Werbung, Editorial-Design, Typografie und Fotografie.
Die Studienpläne gestatten ein flexibles Studium nach anwendungsbezogenen Schwerpunkten.
Nach einer fundierten Grundlagenvermittlung als breiter fachlicher Basis bietet der Studiengang als einer der größten Studiengänge Deutschlands ein weites Fächerspektrum an, in denen spezielle gestalterische Kompetenzen entwickelt und gefördert werden: Typografie, Buch- und Editorial-Design, Werbung, Illustration, Fotografie, Interaktive Gestaltung, Corporate Identity, Animation und auch freies Gestalten. Darüber hinaus ist, vor allem im dritten Jahr die Durchführung von Projekten in Kooperation mit externen Auftraggebern für den Lernprozess eminent wichtig und in allen Fachrichtungen des Kommunikationsdesigns unerlässlich.
Die Studien- und Forschungsergebnisse sowie die „visuellen Resultate“ dieser Kooperationsprojekte werden regelmäßig publiziert und in Ausstellungen präsentiert. Anzuführen sind insbesondere die zweimal jährlich stattfindende Bachelor- und Diplom-Arbeitenausstellung, Ausstellungen zu Forschungsergebnissen sowie Symposien zu Design relevanten Themen und Vortragsreihen mit Vertretern unterschiedlichster Sparten der Design-Praxis.
____________________________________________________________________________
Berufliche Perspektiven
Die beruflichen Perspektiven sind gut. Der hohe Praxisbezug mit einem Praxissemester und vielen Kooperationen mit Unternehmen erleichtert den Einstieg in das Berufsleben.
Nach erfolgreichem Studienabschluss kann der Absolvent/die Absolventin als Angestellte/r in Wirtschaft und Industrie (Werbeagenturen, Designstudios, Werbeabteilungen in Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, Messe- und Ausstellungsgestaltung), in den Medien, der Wissenschaft und Forschung, im Buch- und Verlagswesen seine bzw. ihre berufliche Tätigkeit als Gestalter/in ausüben.
Weiter kann er/sie bei staatlichen Verwaltungen, kulturellen Einrichtungen wie zum Beispiel Museen,Theatern etc. oder als selbständige/r Designer/in im eigenen Studio oder in Arbeitsgemeinschaften sowohl künstlerisch, pädagogisch als auch beratend tätig sein.
Aktuell und langfristig ist die Werbewirtschaft in Deutschland durch die internationale Verflechtung der Werbebranche dem internationalen Trend folgend der hauptsächliche »Brotkorb« für den/die ausgebildete Gestalter/in.

