Masterstudiengang Kommunikation im Raum
"Portfolio" Studiengang Innenarchitektur
Studienziel
Authentische Räume sind dialogfähig. Die Gestaltung des architektonischen Raums als Kommunikationsraum hat in den letzten Jahren immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen; dadurch wächst auch die Komplexität der gestalterischen Aufgabe. Die Interaktion zwischen Mensch, Raum und Objekt erhält durch die Integration analoger und digitaler Medien einen Mehrwert, der der Vermittlung emotionaler und inhaltlicher Botschaften dient.
Der Masterstudiengang „Kommunikation im Raum“ setzt sich mit einer Vielzahl an Themen räumlicher Kommunikation auseinander wie der Raumatmosphäre, dem Einsatz innovativer Materialien und der Nutzung der Oberfläche als Kommunikationsebene. Er beschäftigt sich mit Räumen, in denen Kommunikation und Information in besonderer Weise ihren Ausdruck finden. Interaktive, nutzergesteuerte Objekte und Räume, die auf unterschiedliche Ansprüche reagieren, gehören ebenso dazu wie intelligente, kommunizierende Medienräume, Ausstellungsarchitekturen sowie Räume mit informativem Charakter und grafischen Oberflächen, in denen Objekt, Raum und Inhalte zu komplexen Einheiten verbunden werden.
Studienbedingungen
Jeder Studierende erhält einen täglich 24 Stunden zugänglichen Arbeitsplatz in einer eigens dafür eingerichteten Masteretage. Hier kann gearbeitet werden:
Arbeitsplatz, Drucker, Plotter, Beamer, W-LAN, etc. stellt die Hochschule; einen Laptop sollten Studierende selbst mitbringen.
Alle Werkstätten des Studiengangs Innenarchitektur sind für gestalterische und entwerferische Experimente nutzbar. Eine umfangreiche Bibliothek, u. a. mit aktuellen Zeitschriften steht für Recherchen zur Verfügung.
Werkstätten und Ressourcen
Die Lehreinheit verfügt über eine Schreinerei, eine Modellbauwerkstatt, ein digitales Verbundlabor, Computerpools, eine Materialbibliothek und eine umfangreich ausgestattete Fachbereichsbibliothek.
Die Modellbau- und Holzwerkstatt verfügt neben der üblichen Ausstattung mit einer 3-achsigen CNC-Fräse und einer Laser-Schneide-Anlage über computergesteuerte Maschinen, mit deren Hilfe digitale 2D- und 3D-Daten direkt in reale Modelle und Prototypen überführt werden können.
Tages- und Kunstlicht, Gebäudetechnologie und Medienarchitektur können im digitalen Verbundlabor erprobt werden. Hierfür stehen u. a. Dali-gesteuerte Leuchtensysteme, ein Tageslichtsimulator und ein LED-Medienbaukasten zur Verfügung. Im digitalen Verbundlabor findet Forschung in enger Kooperation mit bedeutenden Unternehmen der Industrie statt.

