Die Fachhochschule Mainz gehört zu den besten Hochschulen Deutschlands
Fünf Sterne bekam der Vollzeit-Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre der Fachhochschule Mainz im Ranking des gemeinnützigen Centrums für Hochschulentwicklung GmbH (CHE).
Das CHE nahm 124 Hochschulen unter die Lupe und nur 13 wurden mit der vollen Sterneanzahl bewertet, darunter auch die FH Mainz.
„Das Ergebnis hat mich sehr gefreut“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Andrea Beyer. „Ich finde, dass wir dieses Resultat auch verdienen: Wir haben viel gearbeitet, differenziert diskutiert und geplant sowie schnelle und unkomplizierte Wege geschaffen. Mit der Orientierungsphase und den Infoveranstaltungen wurden bspw. neue Instrumente und Orientierungspunkte im Studium etabliert. Dadurch bekamen wir auch Feedback für kontinuierliche Verbesserungen, so wie es eine Markt- bzw. Kundenorientierung erfordert“, ergänzt die Professorin für Betriebswirtschaftslehre.
Diese positive Bewertung des CHE kann die Bachelor-Studierende Hanna Weizenmüller (2. Semester BWL) nur bestätigen: „Die Vorlesungen an der FH werden in kleinen Gruppen abgehalten. Bei einer durchschnittlichen Gruppengröße von 25 Studierenden ist der Dialog mit dem Dozenten jederzeit möglich.“ BWL-Studierende Verena Dörr ergänzt: „Es gibt viele Möglichkeiten ein Semester im Ausland zu absolvieren.“
Außerdem belegte der ausbildungsintegrierende Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik (awis) Platz 14 in den dualen technischen Studiengängen und bekam vier Sterne. awis ist von seiner Konzeption her ein völlig neuer und innovativer Studiengang. „Mit dem Ranking-Ergebnis können wir daher sehr zufrieden sein; leider wurde der Aspekt der Internationalität, der bei awis in starkem Maße gegeben ist, bei den technischen Studiengängen ausgeklammert. Eine Berücksichtigung dieses Punkts hätte noch zu einer deutlich besseren Ranking-Position geführt“, betont Studiengangsleiterin Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher.
Laut CHE „fördern Bachelorstudiengänge an deutschen Hochschulen in sehr unterschiedlicher Weise berufsqualifizierende Kompetenzen und Fähigkeiten, die über das reine Fach-know-how hinaus gehen“. Einige Hochschulen haben vorbildliche Maßnahmen etabliert, um die Studierenden umfassend auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Eine Reihe von Hochschulen haben leider diesen Aspekt bei der Umstellung von Diplom auf Bachelor- und Masterstudiengänge so gut wie gar nicht berücksichtigt. Sie setzen nach wie vor ausschließlich auf die Vermittlung von Fachkompetenz, betonen die CHE-Experten.
Die zentrale Frage der Ranking-Studie lautete: Inwieweit vermitteln Hochschulen über die Fachkompetenz hinaus berufsqualifizierende Elemente, wie beispielsweise von Sozial- und Methodenkompetenz oder auch die Integration von Internationalität und Praxisbezug.


