Gründungsinformationen RLP

Darüber hinaus gibt es in Rheinland-Pfalz weitere Förder- und Beratungsmöglichkeiten für Existenzgründungen.

FITOUR
ist ein Förderprogramm des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und fördert innovative technologieorientierte Unternehmensgründungen aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
sowie die Kfw Mittelstandsbank unterstützen Existenzgründungen mit einer Reihe von Programmen.

Starterzentren
An 28 Standorten in Rheinland-Pfalz haben die Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern Starterzentren eröffnet. Diese beraten Unternehmensgründer, helfen in der Aufbauphase und unterstützen bei Fragen der Unternehmensnachfolge.

Gründungswegweiser des MWKEL
In der Broschüre „Gründungswegweiser“ des Wirtschaftsministeriums von Rheinland-Pfalz (MWKEL) sind nützliche Informationen für Existenzgründer zusammen gefasst worden.

Informationsmöglichkeiten für Gründungsinteressierte und auch Beratungsunternehmen finden Sie unter www.gruendungsinitiative.rlp.de.

Regelmäßige Sprechtage in Mainz

Von wegen brotlose Kunst! Aber wer hilft mir, aus meiner Idee Wert zu schöpfen? Wie finde ich Marktzugänge? Wie komme ich an Kunden? Als Kreativer wirtschaftlich erfolgreich arbeiten – dafür gibt es kein einfaches Erfolgsrezept. Wertvolle Tipps gibt der regionale Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, Norman Schulz, im Rahmen individueller Beratungsgespräche, am:

18.07.2012 in Mainz (Sprechtagort: Descom c/o Institut für Mediengestaltung, Wallstr. 11, 55122 Mainz; jeden 3. Mittwoch im Monat, nächster Termin 15.08.2012)

Kreativen und Kulturunternehmern bietet Norman Schulz an, mit ihm gemeinsam die eigene Geschäftsidee zu „grillen“, sie genau unter die Lupe zu nehmen und sie dabei auf Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Das Angebot der kostenlosen und individuellen Orientierungsberatungen richtet sich insbesondere an die hohe Anzahl von Microunternehmern, Neugründern, Projektemachern und Freelancern aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- & Games-Industrie, darstellende Künste sowie Presse- und Werbemarkt.

Anmeldung bei Norman Schulz unter 0151-26467282  
oder per E-Mail an schulz(at)rkw-kreativ.de

Informationen über die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung gibt es im Internet unter www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

Zur Person:
Norman Schulz studierte Musik- und Politikwissenschaften sowie Kultur- und Medienmanagement. Tätigkeiten im Kulturmarketing und Veranstaltungsmanagement führten ihn in verschiedene Regionen Deutschlands. Er arbeitete für ein internationales Kunstfest in NRW und baute ein Kultur- und Kommunikationszentrum in Bayern auf. In Hamburg/ Niedersachsen gründete er eine eigene Agentur für Kulturmanagement und war an einem Veranstaltungszentrum tätig.

Hintergrund:
Wie aus Künstlern Unternehmer werden
Im Land der Dichter und Denker ist die Kultur- und Kreativwirtschaft längst nicht mehr das ästhetische Sahnehäubchen. Ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft ist nicht zu unterschätzen: Mit knapp 1 Millionen Beschäftigten in 244.000 Unternehmen und rund 137 Milliarden Euro Umsatz ist die Kultur und Kreativwirtschaft längst ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Quote der Selbständigen ist in der Branche mit 28 Prozent gegenüber 11 Prozent in der Gesamtwirtschaft überdurchschnittlich hoch. Von den vielen Kleinunternehmern und Selbständigen gehen wichtige Impulse für wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen aus.
Kreatives Schaffen und unternehmerisches Denken gehören zusammen, doch viele Kreative fühlen sich von klassischen Anlaufstellen nicht angesprochen. Zudem fehlen ihnen oft Netzwerke, ein „Branchenbewusstsein“ gibt es kaum. 2009 gründete die Initiative darum das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft. Um die Arbeit des Kompetenzzentrums „vor Ort“ zu verankern wurden bundesweit acht Regionalbüros geschaffen, deren Ansprechpartner den Kultur- und Kreativschaffenden das nötige Unternehmer-Wissen vermitteln. In regelmäßigen Sprechtagen bieten sie in mehr als 80 Städten bundesweit Orientierungsberatungen an. Norman Schulz ist der regionale Ansprechpartner für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. In 11 Städten der Regionen hat er einmal pro Monat ein offenes Ohr für Ideen und Probleme der Kultur- und Kreativunternehmer.

Oder Suche mit Google

Ansprechparter

Dr. Sabine Hartel-Schenk

Projektleiterin Gründungsbüro Mainz
Technologie-Transfer-Beauftragte

Fachhochschule Mainz
Lucy-Hillebrand-Straße 2
55128 Mainz

Tel. +49 (0) 6131-628-7325
Fax +49 (0) 6131-628-7777
sabine.hartel-schenk(at)fh-mainz.de